Faire und Soziale Angebote 2020 im Überblick

GÖNN DIR! … Tübinger Lebkuchen zur chocoZEIT zugunsten der Corona Soforthilfe des DRK Tübingen

Zum Verkauf kommen wie in den letzten Jahren auf der chocolART traditionelle Schoko-Lebkuchen – gebacken in der Bäckerei Gehr.

Der Erlös kommt der Corona Soforthilfe des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Tübingen e. V. zugute.

Die abgepackten Lebkuchen können vom 30.11. bis 6.12.2020 u. a. in der Silberburg am Markt, Wienergäßle 1 sowie an der zentralen Anlaufstelle chocoINFO in der Osianderschen Eisdiele am Holzmarkt erworben werden.

Gerne können Sie Lebkuchen auch reservieren – schreiben Sie uns einfach eine Mail an: info@tuebingen-erleben.de

Faires Schokoladentasting – Online

Faires Schoko-Tasting mit Raquel Cayapa – Online erleben
Die Tübinger chocoZEIT, die kleine Schwester der Corona bedingt ausgefallenen chocolART, bietet nicht nur schokoladige Einkaufserlebnisse und besondere kulinarische Aktionen, sondern auch eine ganze Reihe kurzweiliger und interessanter Informationen rund um das Thema Schokolade. Dazu gehört auch ein Online-Schoko-Tasting, in dem ausschließlich Schokoladen aus fairem Handel zum Einsatz kommen, unter anderen die Tübinger Stadtschokolade. Dazu haben wir mit der Schokoladenexpertin Raquel Cayapa ein Video gedreht, dass sich alle Liebhaber*innen fairer und feiner Schokoladen ganz gemütlich daheim anschauen können. Die dazu passende Schokolade gibt es im Tübinger Einzelhandel oder zum Teil auch auf www.tueshop.de.

Raquel Cayapa ist Mitgründerin und Geschäftsführerin der Kallari-Futuro GmbH in Deutschland, einem Unternehmen, das in der Markterschließung, Beratung und Vermarktung von Fairtrade-Bio-Kakao, Schokolade und Tee von Kleinbauernkooperativen tätig ist. Sie weiß so ziemlich alles über Kakao-Anbau und Schokolade. Wo kommt der Kakao her? Wo wird er angebaut? Was entscheidet über den Geschmack der Schokolade? In dem unterhaltsamen Schokotasting lernt man von ihr nicht nur, wie Schokolade schmecken kann, sondern bekommt auch jede Menge Informationen über die Herstellung des Stoffes, der so glücklich macht.
Sieben Sorten feinster Schokoladen lässt Raquel Cayapa ihre Zuschauer*innen probieren. Wer sie sich auf der Zunge zergehen lässt, schmeckt schnell: Schokolade ist nicht gleich Schokolade. Die eine duftet nach Kaffee, die andere nach Vanille, die dritte ist leicht fruchtig…aber zwei Dinge habe alle Sorten gemeinsam. Sie schmecken unfassbar lecker, sie stammen alle aus fairem Handel und sie sind alle komplett im Herkunftsland produziert. Raquel Cayapa wurde die Liebe zur Schokolade in die Wiege gelegt. Sie kommt aus Ecuador und ein Teil ihrer Familie lebt vom Kakaoanbau. „Ich habe schon als Kind Schokolade geliebt und fast mein ganzes Taschengeld dafür ausgegeben – in Ecuador ist Schokolade ein echtes Luxusprodukt. Als ich Ende der 90er-Jahre nach Deutschland kam, war ich völlig begeistert von den vielen verschiedenen Sorten, die man einfach im Supermarkt kaufen konnte und habe alles probiert. Jetzt bin ich wieder puristischer und liebe dunkle Schokoladen, bei den man den Kakao besonders schmeckt.“ Nach einem Forstwirtschaftsstudium in Rottenburg ging Raquel Cayapa zunächst nach Peru, kehrte aber bald wieder nach Deutschland zurück. Seit 2011 vertreibt sie Schokolade von Kallari, einer Kleinbauerngenossenschaft im Amazonasgebiet, zu der auch ihre eigene Familie gehört. Das Besondere an Kallari: Die Genossenschaft verkauft nicht nur den Kakao, sondern produziert auch die Schokolade, die fix und fertig verpackt nach Deutschland exportiert wird. Mit der Arbeit für Kallari hält sie die Verbindung zu ihrer ecuadorianischen Heimat, mittlerweile sind aber auch andere Marken dazugekommen, die direkt vor Ort hergestellt werden. Das ist nicht nur besonders nachhaltig und für die Kooperativen wirtschaftlich vorteilhaft, sondern garantiert auch ein besonderes Geschmackserlebnis: Kakao reagiert ausgesprochen sensibel auf seine Umgebung und sein Geschmack verändert sich je nach Anbaugebiet. Auch die offizielle Tübinger Stadtschokolade wird aus edelstem Kallari-Kakao in Ecuador angefertigt. Mit dem Verkauf unterstützt die Fairtrade-Stadt Tübingen die Kleinbauern-Genossenschaft Kallari. Die faire und vegane Bio-Schokolade ist in vielen Geschäften, Cafés und Einrichtungen erhältlich.

Das faire Schoko-Tasting kann hier angesehen werden:

Schokoladen aus dem Tasting:
Kallari 70% Tübinger Stadtschokolade
erhältlich bei
Vividus, Beim Nonnenhaus 7
Chocolat – der süße Laden, Kirchgasse 9
Contigo fair trade shop, Marktgasse 14
Hinrichs Teehus, Froschgasse 5
moreJOE / Bären Company, Kornhausstraße 12
Naturkostladen im Schafbrühl, Berliner Ring 95
NUNA – Concept Store, Am Lustnauer Tor 6
Silberburg am Markt, Wienergäßle 1
Weltladen Tübingen, Lange Gasse 64

Kallari Sacha 75% Roberto
erhältlich bei Weltladen Tübingen, Lange Gasse 64

Kallari Sacha Chill 73%
erhältlich bei
Silberburg, Wienergäßle 1
Nuna, Am Lustnauer Tor 6
Weltladen Tübingen, Lange Gasse 64
Hinrichs Tehus, Froschgasse 5
Style afFAIRe, Hafengasse 11

Fairafric pur 70 %
erhältlich bei
Weltladen Tübingen, Lange Gasse 64
Marktladen, Europaplatz 2
Contigo fair trade shop, Marktgasse 14

fairafric 43% Schokolade mit Milch
erhältlich bei
Weltladen Tübingen, Lange Gasse 64
Contigo fair trade shop, Marktgasse 14
Marktladen, Europaplatz 2

PACARI Demeter Schokolade 100 % Raw 50 g
erhältlich bei
Morejoe – Bärencompany, Kornhausstraße 12

PACARI Demeter Schokolade 60 % Esmeraldas 50 g
erhältlich bei
Morejoe – Bärencompany, Kornhausstraße 12

Die Tübinger Stadtschokolade

Nachhaltiger Genuss aus einer Hand:
Unter diesem Motto steht die Tübinger Stadtschokolade. Sie wird aus dem Kallari-Edelkakao in Ecuador gefertigt. Mit dem Verkauf unterstützt die Fairtrade-Stadt Tübingen die Kleinbauern-Genossenschaft Kallari. Die faire und vegane Bio-Schokolade ist in folgenden Geschäften, Cafés und Einrichtungen erhältlich:

. Chocolat – der süße Laden, Kirchgasse 9
. Contigo fair trade shop, Marktgasse 14
. Hinrichs Teehus, Froschgasse 5
. moreJOE / Bären Company, Kornhausstraße 12
. Naturkostladen im Schafbrühl, Berliner Ring 95
. NUNA – Concept Store, Am Lustnauer Tor 6
. Silberburg am Markt, Wienergäßle 1
. Vividus, Beim Nonnenhaus 7
. Weltladen Tübingen, Lange Gasse 64

Ausstellung “Bittere Bohne – süßes Vergnügen?” vom 24. November bis 12. Dezember 2020

„Bittere Bohne – süßes Vergnügen? Eine Ausstellung über Kakao und die Menschen, die mit ihm zu tun haben“

Schokolade macht uns glücklich – aber Kakao macht keinesfalls reich. Damit sich der Kakaoanbau für alle lohnt, müssen wir gemeinsam an einem Strang ziehen und an Veränderungen arbeiten: Regierungen, Handel, Industrie, Kakaobauern und -bäuerinnen, Verbraucherinnen und Verbraucher. Nur dann wird es Kakaobauern und Kakaobäuerinnen möglich sein, von ihrer Arbeit zu leben, Kinder müssten nicht länger für Kakao schuften und für den Anbau müsste kein weiterer Wald gerodet werden. Die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierte Ausstellung „Bittere Bohne – süßes Vergnügen?“ zeigt auf, wie der Kakaoanbau nachhaltig werden kann und welche Rolle jeder Einzelne dabei spielt. Tragen auch Sie dazu bei!

Termin
24. November bis 12. Dezember 2020

Ort
Stadtbücherei Tübingen,
Nonnengasse 19
Di und Do 10.30 bis 19 Uhr,
Mi und Fr 10.30 bis 17 Uhr,
Sa 10.30 bis 14 Uhr

Zonta Adventskalender

ZONTA ist eine weltweite, neutrale Serviceorganisation berufstätiger Frauen, die lokal und international Projekte unterstützen. Den Kalender erhalten Sie ab Mitte November für 5,-€ beim Schwäbischen Tagblatt, bei Osiander in Tübingen und Rottenburg und bei vielen anderen Verkaufsstellen und der chocoINFO auf dem Holzmarkt während der „chocolZEIT“. Der Reinerlös des Kalenders kommt der Beratungsstelle Frauen helfen Frauen zugute.

Spenden für’s Tierheim

Das Tübinger Tierheim ist eine Auffangstation für Fundtiere und Notfälle. Neben dem großartigen Einsatz ehrenamtlicher Hilfe finanziert sich das Tierheim durch Spendenaktionen, die leider 2020 aufgrund der Pandemie nicht möglich sind. Helfen auch Sie mit! An der chocoINFO am Holzmarkt werden wird es eine Spendendose für das Tierheim geben.

Rückblick auf Faire & Soziale Projekte während der vergangenen Märkte

Seit 01. Dezember 2010 ist Tübingen offizielle Fairtrade-Stadt. Auch die chocolART macht mit und gestaltet Deutschland größtes Schokoladenfestival “fair”.

Beim chocoMARKT achten viele Aussteller darauf, dass ihre Produkte aus fair gehandelten Rohstoffen produziert werden, um so einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kakaobauern zu leisten. Gekennzeichnet sind diese Aussteller mit dem Symbol faire Bohne!

Faire Bohne_Logo_gross

Milchkonzept

Die chocolART setzt auf regionalen Bio-Milch Hochgenuss plus Nachhaltigkeit. Die Top-Chocolatiers bereiten ihre hochwertigen Trinkschokoladen nur mit regional erzeugter Bio-Milch bester Qualität zu. Ziel ist es, den erlesenen komponierten Trinkschokoladen zur vollen Entfaltung ihres Geschmacks zu verhelfen und gleichzeitig einen Beitrag zur Stärkung regionaler Wirtschaftsstrukturen zu leisten. Die regionale Bio-Milch führt zu einer Stärkung der regionalen Landwirtschaft, es werden faire Preise bezahlt und mit kurzen Transportwegen die CO²-Emissionen gesenkt.

Tafeln für die Tafel

Spenden Sie etwas von Ihrem Schokoladeneinkauf auf der chocolART für die Tübinger Tafel. Die Sammelstationen befinden sich an der chocolINFO (i-Punkt) auf dem Holzmarkt, sowie an der Schokobar auf dem Marktplatz beim Foto-Markt.